Herzlich Willkommen in meiner Praxis für traditionelle chinesische Medizin (TCM)

Lieber Besucher

Ich begrüsse Sie ganz herzlich auf der Webseite meiner Praxis und freue mich, dass Sie den Weg zu mir gefunden haben. Ich hoffe, Sie werden alles finden was Sie interessiert.

Sollten Sie Fragen zu meinen Behandlungen oder allgemeine Fragen haben, würde ich mich über Ihre Kontaktaufnahme freuen. Behandlungstermine können Sie einfach und bequem über meine online Agenda buchen.

Ich wünsche Ihnen viel Spass beim Lesen!

Bis bald, herzlichst,
Zsuzsanna Iczes

Geschichte der traditionellen chinesischen Medizin

Die ersten Klassiker und Nachschlagewerke der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) datieren auf das 1. Jahrhundert vor Christus. Die eigentlichen Ursprünge liegen aber weit länger zurück. TCM entwickelte sich über die folgenden Jahrhunderte weiter. Die zunehmende klinische Erfahrung wurde anhand der Prinzipien der taoistischen Philosophie (Qi, Yin und Yang, fünf Wandlungsphasen) systematisiert und zu einer differenzierten Medizin ausgebaut. Die Beobachtung, dass die Nadelsensation meist entlang einer Linie ausstrahlt, auf der sich Punkte mit ähnlichen klinischen Eigenschaften befanden, führte zur Theorie der Meridiane.

Nach der Gründung der Volksrepublik China im Jahr 1949 wurde TCM stark gefördert und Hochschulen für TCM eingerichtet. In den 1970-er Jahren schwappte die traditionelle chinesische Medizin auch in den Westen. Die Vorreiterrolle übernahm dabei die Akupunktur, wobei sich mittlerweile auch die anderen Methoden der traditionellen chinesischen Medizin (Diätetik, Chinesische Herbalistik, Qi Gong und Tuina) zunehmender Beliebtheit erfreuen.

Grundlagen der traditionellen chinesischen Medizin

Durch die Beobachtung der Natur, folgerte man im alten China, dass die Phänomene der Natur (Makrokosmos) sich im Mensch (Mikrokosmos) widerspiegeln. Man erkannte, dass Umweltveränderungen direkt oder indirekt einen grossen Einfluss auf den menschlichen Organismus haben. Der Organismus kann sich anpassen oder aber er reagiert, wenn dies nicht möglich ist, mit einer Erkrankung.

Die Theorie der traditionellen chinesischen Medizin sieht den menschlichen Organismus als eine Verbindung zwischen Geist, Gefühlen und Körper wobei der menschliche Körper eine organische Einheit von verschiedenen Funktionskreisen und Geweben darstellt. Jeder dieser Bestandteile hat eigene Funktionen, steht aber in enger Wechselbeziehung zu den anderen. Verbunden sind die Funktionskreise, Gewebe und andere Teile des Körpers über die Meridiane. Man geht davon aus, dass der emotionale und mentale Zustand eines Menschen den Körper erheblich beeinflusst und umgekehrt.

Man nahm an, dass die Welt und das Leben als Ergebnis einer dynamischen Balance zwischen den Lebenskräften Yin und Yang gebildet hat. Yin und Yang stellen dabei sich zwei ergänzende aber gegensätzliche Pole dar, ohne deren Existenz die Welt nicht entstanden wäre. Z.B. Tag und Nacht, Licht und Schatten, kalt und warm, etc. Die Theorie der fünf Wandlungsphasen entwickelte sich aus der Überlegung, dass sich die stoffliche Welt auf der Grundlage von Wechselbeziehungen zwischen den fünf Arten von Grundelementen, die in der Natur vorkommen, gebildet und entwickelt hat: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser.

Die Theorie von Yin und Yang spielt für alle Aspekte der TCM eine entscheidende Rolle und dient als Richtschnur für die klinische Praxis. Die Theorie der fünf Wandlungsphasen wird wiederum genutzt, um die physiologischen und pathologischen Prozesse im menschlichen Organismus zu erklären.

Anwendungsgebiete

Eine abschliessende Liste der Krankheiten für die sich eine TCM-Behandlung eignet, gibt es nicht. Voraussetzung für eine TCM-Behandlung ist eine gründliche Anamnese nach den Regeln der TCM, bei welcher der Mensch in seiner Gesamtheit erfasst wird. Bei akuten und/oder lebensbedrohlichen Krankheiten oder bei Erkrankungen mit akutchirurgischer Interventionspflicht ist die Behandlung mit herkömmlicher westlicher Medizin vorzuziehen. Die traditionelle chinesische Medizin kann bei chronischen Krankheiten und/oder chronischen Schmerzzuständen, bei funktionellen und psychosomatischen Krankheiten oder in Kombination mit der westlichen Medizin zur Stärkung der Konstitution oft bessere Resultate erzielen. Auch als Vorbeugung gegen das Entstehen von Krankheiten ist die TCM hervorragend geeignet. Eine TCM-Behandlung ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Im Zweifel empfehle ich Ihnen deshalb immer auch die Abklärung über ihren Arzt.

Im folgenden finden Sie eine Liste der Krankheiten, die besonders gut mit TCM behandelt werden können. Die folgende Liste erhebt aus obgenannten Gründen keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt kein Heilversprechen meinerseits dar.

Indikationen

Hals-Nasen-Ohren

  • Geruchsstörung
  • Geschmacksstörung
  • Hörsturz
  • Schwerhörigkeit
  • Tinnitus
  • Morbus Menière
  • Schwindel
  • Reisekrankheit
  • Otitis (Ohrenentzündung)
  • Rhinitis (Schnupfen)
  • Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)
  • Tonsillitis (Mandelentzündung)
  • Erkältung
  • Halsschmerzen
  • Stimmstörungen

Augenerkrankungen

  • Entzündungen
  • Sehschwäche
  • Glaukom

Bronchopulmonale Erkrankungen

  • Asthma bronchiale
  • Asthma
  • Bronchitis

Immunologie

  • Erschöpfungszustände
  • Erkältungsneigung
  • Abwehrschwäche
  • Allergien
  • Nahrungsmittelunversträglichkeiten

Herz-Kreislauf

  • Hoher oder niedriger Blutdruck
  • Durchblutungsstörungen

Gefässkrankheiten

  • Krampfadern
  • Besenreiser
  • Hämorrhoiden

Sonstiges

  • Unterstützung bei Rauch- und Suchtentwöhnung
  • Minimierung der Nebenwirkungen bei Radio- und Chemotherapie
  • Begleitung nach Operationen oder Entbindung um wieder Kraft zu gewinnen oder Narben zu entstören

Psychische und psychosomatische Erkrankungen

  • Bulimie
  • Adipositas
  • Depression
  • Burnout
  • Unruhezustände
  • Stresszustände
  • Schlafstörungen
  • Erschöpfungszustände

Neurologische Erkrankungen

  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Parästhesien (Empfindungsstörungen)
  • Polyneuropathie
  • Trigeminusneuralgie
  • Facialisparese (frühes Stadium)
  • Lähmungen
  • Interkostalneuralgie
  • Zosterneuralgie
  • Periphere Neuropathie
  • Neurogene Blasenerkrankung
  • Poliomyelitis (frühes Stadium)
  • Fibromyalgie

Magen-Darm-Erkrankungen

  • Sodbrennen
  • Magenbrennen
  • Übelkeit / Erbrechen
  • Reizmagen / Reizdarm
  • Gastritis
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Colitis ulcerosa
  • Morbus crohn

Leber und Gallenblase

  • Leber- und Gallenstörungen

Kinderkrankheiten

  • Appetitlosigkeit
  • Verdauungsprobleme
  • Abwehrschwäche
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen
  • Sprachstörung
  • Bettnässen
  • Entwicklungsstörung

Stoffwechselstörungen

  • Gicht
  • Metabolisches Syndrom
  • Diabetes mellitus
  • Adipositas
  • Erschöpfungszustände
  • Schilddrüsenunterfunktion oder Schilddrüsenüberfunktion

Gynäkologie und Schwangerschaft

  • Prämenstruelles Syndrom (PMS)
  • Zyklusstörungen und Dysmenorrhoe
  • Klimakterisches Syndrom
  • Fertilitätsstörungen
  • Geburtsvorbereitung
  • Geburtserleichterung
  • Laktationsstörung
  • Mastitis (Brustentzündung)

Urologie

  • Blasenentzündung
  • Harninkontinenz
  • Bettnässen
  • Reizblase
  • Impotenz
  • Prostatitis (Prostataentzündung)

Stütz- und Bewegungssystem

  • Arthrose
  • Arthritis
  • Rheuma
  • HWS-Syndrom (Nackenschmerzen)
  • BWS-Syndrom (Rückenschmerzen)
  • LWS-Syndrom (Kreuzschmerzen)
  • Hernien (Bandscheibenvorfall)
  • Lumbago
  • Ischialgie
  • Morbus Sudeck
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Frozen Shoulder
  • Tennisarm / Golferarm
  • Tendinitis (Sehnenscheidenentzündung)
  • Bursitis (Schleimbeutelentzündung)

Hautkrankheiten

  • Akne und Furunkel
  • Ekzeme
  • Trockene, juckende Haut
  • Herpes Simplex
  • Psoriasis
  • Neurodermitis
  • Urtikaria
  • Schlecht heilende Wunden
  • Pilzerkrankungen

Meine Behandlungsmethoden

Akupunktur

Diese Behandlungsmethode wird ca. ab Dezember 2018 verfügbar sein.

Akupunktur ist ein Verfahren innerhalb der traditionellen chinesischen Medizin bei der man feine Nadeln durch die Hautoberfläche sticht. Die Einstichpunkte oder die sogenannten Akupunkturpunkte befinden sich auf Leitbahnen (Meridianen). Jeder Akupunkturpunkt hat eine ganz bestimmte Wirkung. Die Auswahl der Akupunkturpunkte erfolgt anhand des Therapieprinzips, das sich aus der Diagnose ergibt und soll die Hauptsymptome und mögliche Nebensymptome lindern. Nach dem Einstich werden die Nadeln manipuliert, um so die therapeutisch gewünschte Wirkung zu erzielen.

Chinesische Arzneimittel

Die chinesischen Arzneimittel oder auch chinesische Herbalistik, Phytotherapie, Kräuter- oder Pflanzenheilkunde bezeichnet die Zusammenstellung von Rezepturen, die den Grundlagen der TCM-Theorie entsprechen. Dabei versteht man unter dem Begriff „Heilpflanzen“ nicht nur Pflanzen sondern auch verschiedene Mineralien und Tierprodukte. Von den Pflanzen verwendet man verschiedene Teile wie Blätter, Wurzeln, Stängel, Blüten und Samen, die interessanterweise alle sehr unterschiedliche therapeutische Wirkungen haben können.

Tui Na Massage

Historisch entwickelte sich Tui Na (Tui = Schieben und Na = Greifen) aus dem An Mo (An = Drücken und Mo = Streichen). Tui Na oder Tuina steht dabei für die chinesische Heilmassage, die auf einer Anamnese und Diagnose nach den TCM-Regeln basiert. Das spezielle an der Tuina Massage ist es, dass sie über Massagetücher ausgeführt wird. Seltener kommen auch Öle zum Einsatz.

Tuina beinhaltet Elemente wie Rollmassage, Fingerakupressur, Funktionskreis- und Leitbahnmassage, Sportmassage und die passive Mobilisation gelenkiger Strukturen.

Schröpfen

Das Schröpfen hat zum Ziel ein regional begrenztes Vakuum auf bestimmten Bereichen der Körperoberfläche zu erzeugen. Zur Anwendung kommen Gläser aus Glas oder Plastik aber auch Stücke von Bambusrohren. Mittels einer Pumpe oder Feuer wird ein Vakuum erzeugt und so die Haut und die darunter liegenden Gewebe eingesogen. Meist werden die Schröpfgläser an Stellen mit viel Muskulatur angebracht. Die Schröpfgläser können entweder lokal angebracht und dort belassen werden oder man kann mit Schröpfgläsern massieren. Dazu trägt man Öl auf den Körper auf, setzt ein Schröpfglas darüber und bewegt dieses über die Körperoberfläche.

Gua Sha

Gua Sha ist eine Methode der traditionellen chinesischen Medizin wobei Gua für „Schaben“ und Sha für „Rötung“ steht. Es ist eine Schabetechnik, bei welcher der Therapeut mit einem etwas gerundeten Gegenstand (z.B. Porzellanlöffel oder Tierhorn) mehrmals über eingeölte Haut fährt. Das „Sha“ ist das Resultat des mehrmaligen Schabens. Die Rötung (Rötungen, Petechien, Hämatome) die dabei entsteht ist ganz normal und verschwindet innerhalb von ein paar Tagen nach der Behandlung. Das Ziel von Gua Sha ist es in den Körper eingedrungene pathogene Faktoren wie Kälte oder Feuchtigkeit auszuleiten und stagniertes Qi und Blut zu beleben.

Moxibustion (Moxa)

Die Moxibustion ist eine kombinierte Phyto- und Wärmetherapie. Darunter versteht man die Erwärmung von Arealen oder Akupunkturpunkten mit glimmendem Beifusskraut (Artemisia vulgaris). Der Beifuss wird dabei in Form von Kegeln, Zigarren oder im Moxa-Kasten verbrannt.

Ziel ist es die Leitbahnen zu wärmen, Qi und Blutfluss zu fördern, Feuchtigkeit und Kälte als pathogene Faktoren zu vertreiben und das Yang-Qi zu stärken. Moxibustion wird fast nie alleine sondern meist in Kombination mit anderen Behandlungsmethoden zum Einsatz gebracht.

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Kundenmeinungen

Ich habe Zsuzsanna aufgesucht wegen einer sehr schmerzhaften Gelenkserkrankung. Sie hat mir sehr geholfen und die Schmerzen waren innert kurzer Zeit verschwunden. Ihre Kompetenz hat mich überzeugt und ich bin ihr für die ausgezeichnete und einfühlsame Behandlung sehr verbunden.

Patientin (anonym)16.10.2018

Zsuzsanna ist mein Schutzengel. Sie hilft mir mit unglaublicher Selbstlosigkeit, Geduld und Sachverständnis. Sie verfolgt ständig die Veränderungen meiner Symptome, ermisst die Lage meiner Krankheit und gestaltet ohne Zeit und Energie zu sparen immer wieder angepasste Behandlungsstrategien. Ich kann sie nur empfehlen!

Patientin (anonym)23.06.2018

Das Wichtigste in Kürze

Meine Praxis an der Schulstrasse 3 in Zürich-Oerlikon

  • Für wen sind die Behandlungen geeignet?

    Für Menschen die gesünder leben möchten, den Wunsch nach Veränderung verspüren und bereit sind sich auf etwas Neues einzulassen. Siehe Indikationen weiter oben.

  • Wo findet die Behandlung statt?

    Schulstrasse 3
    8050 Zürich

    Siehe Anfahrt und Lage